Unser Ortsvorsteher informiert – „Rührige“  SCHLEPPERFREUNDE pflegen TRADITION! 250 Gläser „LAXEM“

Aromatischer Zwetschgen-Dampf durchzog das „Tal der wilden Ziegen“: Mit ihrem 1. Vors.  Peter Schmitt kochten die Aschbacher Schlepperfreunde bereits zum dritten Mal, auf der Jo-Jo-Ranch „LAXEM“ wie früher.

Laxemkocher müssen früh aufstehen! In aller Frühe, um 5:00 Uhr, wurde der Gasbrenner unter dem Kupferkessel angezündet. 80 kg Zwetschgen und 10 kg Birnen, die tags zuvor vorgegart wurden, füllten den Kessel bis zum Rand.

Und dann ging´s los!

Unter der fachkundigen Betreuung von Laxemköchin Irma Schnur begannen die Männer zu rühren; 12 Stunden wurde abwechselnd von den Schlepperfreunden fleißig und ohne Pause gerührt, es durfte ja nichts anbrennen. Gegen Mittag begann der „Mus-Pegel“ langsam zu sinken. Nach einem kräftigenden Mittagessen ,-Spießbraten vom Ranch-Chef Heinz Klein und leckere Salate, ging es mit individueller Rührtechnik und Ausdauer weiter: Im Kupferkessel verwandelte sich das flüssige Mus in einen blubbernden Brei, immer dickflüssiger und brauner wurde der „Fruchtbrei“. Der Mus-Pegel war zwischenzeitlich weiter gesunken: Kesselwart Karl-Heinz Schröder maß gegen 16:00 Uhr den fallenden Pegel bei 12-13cm unterm Kesselrand!

Alle Augen, mittlerweile hatten sich annähernd 30 Schlepperfreunde eingefunden, hatten nun den werdenden LAXEM im Blick. Als das große Rührgerät schließlich Spuren im Mus hinterließ, gab Laxemköchin Irma den Zucker hinzu. Nach einem kurzen Aufkochen war gegen 17:00 Uhr der

LAXEM fertig,

Konsistenz, Farbe und Geschmack stimmten!: Die sensorische Prüfung war bestanden!!!  Irma gab das Signal zum Füllen der Gläser.

Gut eine Stunde füllte Steffie Diversy den heißen LAXEM (Lattwersch) vom Kessel in die Gläser, die dann vom Frauenteam,-Irma-Belinda-Sophia-Marianne, verschlossen und gesäubert wurden; 250 Gläser waren zum Schluss gefüllt und von Erwin und Erich geordnet auf dem langen Tisch zusammengestellt.

Eine tolle, erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit der Schlepperfreunde Aschbach im Sinne einer erhaltenswerten  Aschbacher Tradition!

Auch das ist Heimat in Aschbach!

Text:Jos.Nickolai

 

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