Eine Reise in die Vergangenheit

Das bevorstehende Feuerwehrfest (Siehe auch besonderen Beitrag zum Jubiläum der Aschbacher Feuerwehr) hat unseren Ortsvorsteher veranlasst, uns etwas über  die alt ehrwürdige Wasserlöschpumpe zu berichten, die dem aufmerksamen Besucher der Aschbacher Feuerwehrfeste bestimmt schon ins Auge gefallen ist.

Betrachtet man die Pumpe etwas näher und genauer, so fallen zunächst zwei Gusstafeln auf: 

Rechtsseitig eine Gusstafel, die Auskunft gibt über den Hersteller dieser alt ehrwürdigen Pumpe, die – von zwei Pferden gezogen – sicher einiges über ihre Einsätze erzählen könnte.

 

Linksseitig, bemerkenswert für die Geschichte der Feuerwehr Aschbach, eine Gusstafel, die Auskunft darüber gibt, dass der Besitzer der Pumpe die Gemeinde Aschbach war.

 

Aus der linksseitigen Inschrift lässt sich eindeutig schließen, dass also schon vor  150 Jahren die damals selbständige Gemeinde Aschbach -zugehörig zum Kreis Ottweiler- eine organisierte Feuerwehr besaß.

Um 1880, so lässt sich aus einem Bericht lesen, gehörten zur  damaligen Aschbacher Pflichtfeuerwehr 52 Männer. Ihre Arbeitsgeräte waren

  • eine Spritze,
  • 50 Eimer,
  • zwei Haken und
  • zwei Leitern.

In dieser Zeit gab es eine  „Feuerwehrpflicht“ nach der jeder männliche Einwohner vom 18. – 50. Lebensjahr in der Pflichtfeuerwehr seines Dorfes mitwirken musste.

Besagte altehrwürdige Wasserlöschpumpe war in dieser Zeit in Betrieb und hat diese Zeiten mit ihren Einsätzen erlebt und Löschwasser befördert.

Am nächsten Donnerstag (Vatertag) ist es wieder soweit; unsere Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr, die ihr 90 jähriges Bestehen feiern, werden „löschen wie früher“ mit der immer noch funktionsfähigen 150 jährigen Wasserlöschpumpe, mit vielen Eimern und viel Wasser.

 

 

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